SAP Kernel Update Automatisierung - ein EPOS Anwendungsbeispiel

Veröffentlicht am in EPOS

Die Administration von SAP-Systemen ist eine aufwändige und zeitraubende Aufgabe.
Dazu zählen u.a. die Diagnose von Systemproblemen, die Sicherung und das Wiederherstellen von Datenbanken und auch das lästige Patchen.

Sie kennen das Problem sicher: neue Kernel-Updates stehen an, und somit Arbeit nachts oder am Wochenende.

Was ist der SAP-Kernel, und warum sind Kernel-Updates wichtig?

Der Kernel ist, wie der Name schon sagt, der Kern eines SAP-Systems. Er enthält einige ausführbare Dateien, die Angaben zu verschiedenen SAP-Prozessen beinhalten, wie z.B. Angaben zum Hochfahren und Abschalten der Datenbank, das Hochfahren von SAP selbst, das Ausführen von Anwendungen, das Entpacken von SAP-Dateien, das Verwalten der Benutzer-Prozesse, die Speicherverwaltung etc.
Manche der Programme, die in den ausführbaren Dateien enthalten sind, stellen jedoch potentielle Angriffspunkte für das Ausnutzen von Sicherheitslücken dar, wie z.B. der in SAP eingebaute Web-Server oder das SAP-Gateway.

Und genauso wie die Betriebssysteme von Handys und Computern hin und wieder ein Update oder ein Patch benötigen, so benötigt auch ein SAP-System regelmäßige Kernel-Updates. In diesen Updates sind dann neue überarbeitete Versionen der ausführbaren Dateien mit diversen Anweisungen zur Systemausführung vorhanden. Manche Updates enthalten Erweiterungen, manche Verbesserungen und manche wiederum beseitigen mehr oder weniger große Bugs, was pro-aktiv hilft Probleme und Fehlersuche zu minimieren. Es ist daher inzwischen gute Praxis den SAP Kernel mehr als 1-2 Mal im Jahr zu patchen.

An und für sich sind Kernel-Updates eine einfache und schnelle Sache, analog zum kürzesten Witz der IT: „Ich hab’s gleich“.

Es gibt aber einen Haken:

Manuelles Kernel-Update nimmt Zeit und Personal in Anspruch

Das erste Problem besteht schon mal darin, dass Kernel Updates nicht während der normalen Arbeitszeit durchgeführt werden können, denn das SAP-System muss hierfür komplett heruntergefahren werden. Während dieser Zeit kann niemand am System arbeiten. Der gesamte Prozess nimmt aber nicht nur Zeit in Anspruch, sondern erfordert auch den Einsatz von Personal abends oder am Wochenende, die das Ganze überwachen.

Und wenn dann einmal etwas nicht wie geplant läuft… Dann ist Stress und Mehraufwand vorprogrammiert: Das Update muss rückgängig gemacht werden und eine weitere Downtime für einen Neuanlauf ist nötig.

Werden die Upgrades manuell durchgeführt, sind eine Reihe von Schritten nötig, bis das Kernel-Update letztlich durchgeführt ist, und umso mehr SAP-Systeme auf eine neue Version gepatcht werden müssen, umso mehr Zeit nimmt es in Anspruch und mehr Fehler können dabei entstehen.

Klingt nach viel Arbeit – und ist es auch.

Automatisiertes SAP Kernel-Update mit EPOS

Das Alltagsgeschäft können wir Ihnen nicht abnehmen, aber die Pflege Ihrer SAP-Systeme schon.

Glücklicherweise kann das Update von Kernels inzwischen automatisiert werden – Sie legen im Voraus fest, wann die Updates stattfinden sollen, geben die nötigen Parameter an und wir kümmern uns um den Rest.

Mit EPOS haben Sie die Möglichkeit, das Update Ihrer Systeme per Mausklick vorauszuplanen und diese dann durchführen zu lassen, wenn gerade keiner an den Systemen arbeiten muss – und das ganz ohne, dass jemand dafür nachts oder am Wochenende vor dem Computer sitzen muss.

Sie legen fest, auf welchen Systemen Kernels ausgetauscht oder gepatcht werden sollen, geben den Pfad zum SAPCAR-Verzeichnis und für das Patch-Repository an. EPOS prüft, welcher Kernelstand derzeit installiert ist, prüft im Repository ob neue Patches verfügbar sind und gibt eine Empfehlung darüber ab, welche Patches für das installierte Kernel zur Verfügung stehen. Sie geben nun nur noch das Durchführungsdatum an, starten den Job und den Rest erledigt EPOS. Hier finden Sie eine detailliertere Anleitung zu den einzelnen Schritten.

Und falls doch mal was schieflaufen sollte und ein SAP-System nach dem Update nicht gestartet werden kann, greift der Fallback ein und der alte Kernel wird automatisch wieder eingespielt.

Im Summarylog können Sie dann am nächsten Arbeitstag bequem den Erfolg der Aktion überprüfen und sehen, wo evtl. etwas nicht geklappt hat. Oder Sie können sich alternativ auch per E-Mail über den Stand des Jobs benachrichtigen lassen.

Fazit

Kernel-Updates sind das A und O gut laufender SAP-Systeme. Der Vorgang selbst kann jedoch viel Zeit in Anspruch nehmen und erfordert einen hohen manuellen Aufwand. Mit EPOS bieten wir eine Automatisierung an, die Ihnen einen Großteil der Arbeit abnimmt. Statt manuellen Aufwand und hohen Personalkosten am Wochenende können Sie sich entspannt zurücklehnen und EPOS die Arbeit erledigen lassen.

Wenn Sie mehr über die SAP-Automatisierungslösung EPOS erfahren möchten, kontaktieren Sie uns unter info@empirius.de oder buchen Sie ein unverbindliches 15-minütiges Gespräch mit unserem EPOS Experten und lassen Sie sich alle Vorteile von EPOS in Ruhe erklären.

Per Telefon: +49 89 44 23 723 26

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