Ein anderer Part setzte sich zum Abschluss der eintägigen EPOS Connect-Veranstaltung konstruktiv kritisch mit RISE with SAP auseinander. Vorgetragen von Peter Färbinger, Chefredakteur der E3, der führenden Fachpublikation für die SAP-Community. Er erläuterte, dass ein RISE with SAP-Vertragskonstrukt immer aus zwei Verträgen besteht. Einer für die S/4 HANA-Transition und einer für den Cloud-Betrieb. Wobei, wie bei SAP üblich, in aller Regel die Verträge mit dem Unternehmensmanagement oder dem Finanzmanagement eines Anwenders verhandelt und geschlossen werden. Ohne Mitwirkung oder Einfluss etwa der SAP-Basis oder gar ohne IT.
Mucksmäuschenstill wurde es im Veranstaltungsraum als er darauf hinwies, dass laut eines RISE-Vertrages es SAP gestattet wird, nur einen Tag nach einer möglichen RISE-Vertragskündigung die Daten eines Kunden zu löschen. Eine Art Schockmoment bei allen im Raum. Er fügte zu keiner wirklichen Entspannung im Auditorium hinzu, dass dieser Punkt durch eine noch zu verabschiedende EU-Regelung entschärft werden soll.
Weiterhin nahm Peter Färbinger Bezug auf einen durchgeführten RISE with SAP-PoC eines Großunternehmens. Etliche Punkte wurden aufgelistet, dargestellt. Von den Veränderungen, die RISE with SAP mit sich bringt – bis hin zu Folgendem: RISE with SAP lässt SAP-Basis-Teams nicht schrumpfen, sondern müssen sogar eher ausgebaut werden…