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Liebe Kunden, liebe Interessenten!

Seit über 12 Jahren gibt es BlueSystemCopy schon – und dennoch gibt es immer wieder Neues. Zum einen, weil SAP beispielsweise mit HANA Neues auf den Markt bringt, zum anderen auch, weil Ihnen, sehr geehrte Kunden, immer wieder Dinge einfallen, die wir in BlueSystemCopy aufnehmen können. Sogar auch neue Schwesterprodukte sind dabei in den letzten Jahren entstanden: BlueClone, BlueClientCopy, BlueLandscapeCopy, BlueUserCopy u.a. Jüngster Spross in der Familie ist BlueCat, wenngleich es "nur" eine neue Komponente und (noch) kein offizielles Produkt ist.

Da wir inzwischen für einige Kunden Systemkopien als „Managed Service“ durchführen, lernen wir unser Tool, wie man so schön sagt, auch mal von der anderen Seite kennen. Die Erfahrungen und Erkenntnisse, die wir dabei gewinnen, fließen ebenfalls in BlueCopy ein.

Das neuste Release 9.3 enthält interessante und praktische Erweiterungen für die gesamte BlueCopy Suite:

Weitere Neuerungen entnehmen sie bitte den Release Notes im Download-Bereich.




Wegfall des Backmounts auf Windows

Der Backmount auf Windows-Systemen entfällt mit diesem Release. Analog zu ssh werden Dateien zwischen dem BlueCopy Server und den beteiligten DB-/SAP-Systemen inline in der Powershell-Verbindung in einem separaten Datenkanal übertragen. Somit entfällt künftig die Freischaltung des Ports 445 an der Firewall und im Passwortsafe die Rolle "BlueCopy Server (Windows)". Bestehende Einträge können gelöscht werden.

Durch die Änderung ist auch folgendes wichtig:
Die mitunter groß werdenden Dumps für die diversen Tabellen-Sicherungen u.ä. verlassen das SAP- bzw. DB System nicht mehr, sondern werden nun unter %SystemRoot%/temp abgelegt! Bitte bedenken sie dies ggf. bei ihren (Platz-)Planungen. BlueCopy prüft den Platz im Rahmen seines Checklaufs.

Damit verhalten sich die Plattformen Unix und Windows nun identisch (Dumps "Daten" verlassen das Kundensystem nun nicht mehr).




Geänderte Phasen-Nummern

Um die Phasennummern über die verschiedenen Produkte gleichzuziehen, wurde eine Änderung der Nummerierung von zwei Phasen erforderlich: Die Phasen zum Stoppen des Ziel-SAP- und DB-Systems wurden von 6110/6160 nach vorne zu 4810/4860 gezogen. Dies betrifft sie nur, wenn sie UserExits im Einsatz haben.




MCOD Unterstützung

Es wird automatisch geprüft, ob die Datenbank des SAP Systems auch andere DB Schemata enthält, um sicherzustellen, dass zusätzliche DB Schemata des Zielsystems während der Systemkopie nicht verloren gehen bzw. mit Schemata des Quellsystems überschrieben werden.

In diesem Fall kann der Benutzer entscheiden, ob die Systemkopie nicht durchgeführt wird oder die Meldung ignoriert wird und die zusätzlichen SAP Schemata verloren gehen „dürfen“. Für Systeme mit Oracle- und DB2-Datenbanken bieten wir als weitere Option an, die zusätzlichen DB Schemata automatisch zu sichern (zu ex- und importieren). Dies macht aber nur Sinn, wenn es sich um ein Java-Schema handelt, andere Schemata sind dafür zu groß. Das würde die Laufzeit der Kopie und den Platzbedarf im Filesystem stark verlängern bzw. beanspruchen.




BlueCopy Scheduler

Die in BlueCopy integrierte Scheduling-Funktion wurde grundlegend überarbeitet. Statt der Funktionalität des Betriebssystems (at-Subsystem) kommt nun eine Eigenentwicklung zum Einsatz. Dies hat den Vorteil, dass der Scheduler unabhängig von anderen Komponenten, releaseunabhängig und plattformübergreifend funktioniert.

Im GUI kann eine Systemkopie mit einer in der Zukunft liegenden Startzeit "submittet" (=eingeplant) werden, beispielsweise nachts oder am Wochenende. Der Scheduler plant den Job ein und startet ihn zum gewünschten Zeitpunkt.

Eingeplante Aufträge können – so lange sie ihren Ausführzeitpunkt noch nicht erreicht haben - im GUI mit dem Button "Auftrag unterbrechen" wieder ausgeplant werden. Danach befinden sie sich wieder im Status "geprüft", also so wie nach einem Checklauf.




Erweiterung des ALE-Tabellensets

Wenn das ALE-Tabellenset gesichert wird, werden jetzt auch automatisch die in der Tabelle RSBASIDOC enthaltenen Idoc-Basistypen gesichert. Somit bleiben alle Quellsystemanbindungen intakt und der eventuell auftretende Fehler EA447 bei der RSA1 Quellsystemprüfung wird verhindert.




BlueClone für SAP ASE und HANA

BlueClone (erstellen einer Sandbox oder eines Testsystems) unterstützt jetzt auch die Datenbanktypen SAP ASE (unter Linux) und HANA. Somit können auch für diese Datenbanktypen mit minimalem Aufwand Sandboxen, beispielsweise zur Vorbereitung von Releasewechseln, erstellt werden.




BlueClientCopy (Mandantenkopierer, lizenzpflichtig)

BlueClientCopy optimiert das Standardverfahren der SAP für Mandantenkopien. Gegenüber dem (manuellen) Standardverfahren bietet BlueClientCopy entscheidende Vorteile:

  • Mandanten werden automatisiert angelegt, was das aufwendige SAP*-Handling und somit das mehrfache Durchstarten des SAP-Systems überflüssig macht
  • Die oftmals vorhandenen Revisionsanforderungen, dass die User SAP* und DDIC teils keine Berechtigungen haben dürfen oder ständig gesperrt sein müssen, werden durch BlueClientCopy elegant umgangen
  • Abbrechende Kopien wegen fehlender Berechtigungen gehören der Vergangenheit an
  • Mandantenabhängige Tabellen können wie bei BlueSystemCopy auf Wunsch beibehalten werden (save / restore)
  • Benutzer im Zielmandanten können optional gesichert und zurückgespielt werden
  • Wie bei BlueSystemCopy können können SAP- und OS-UserExits für beliebige Kundenaktionen integriert werden

BlueClientcopy ist in das bekannte GUI integriert.




BlueCat

Unsere neue, wendige "Katze" ist eine plattformunabhängige Kopierkomponente, die ab V9.3 optional die Datenbank oder auch das gesamte SAP System bei BlueClone kopieren kann – anstelle von Storage Clones. Normalerweise kommt BlueCat zwischen Quell- und Zielsystem direkt zum Einsatz, kann aber z.B. durch den Einsatz in UserExits auch zum Kopieren von Content-Servern und anderem verwendet werden.

Der große Vorteil ist hier, dass – wie beim Scheduler – eine release- und plattformunabhängige Komponente zum Einsatz kommt, deren Rechte kompakt von BlueCopy aus vergeben werden und nicht separat verwaltet werden müssen.

In naher Zukunft werden auch Kopier-Templates unterstützt werden, d.h. sie können dann genau festlegen, was kopiert oder was ausgelassen werden soll.

Momentan hat unsere Raubkatze noch keinen Freigang, sondern wird nur innerhalb unserer Produkte eingesetzt.




Planung 2018

Für das vierte Quartal 2018 ist ein weiteres Release in Vorbereitung. Für dieses Release sind unter anderem ein Nacharbeiten-Tab, das Berechtigungskonzept sowie die o.g. Kopier-Templates vorgesehen.





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